Diese gemeinsame Initiative zielt darauf ab, Innovationen zu beschleunigen, die Testabdeckung zu verbessern und Risiken für Branchen zu reduzieren, die AESA-Technologien der nächsten Generation einsetzen, darunter Luft- und Raumfahrt sowie Telekommunikation.

AESA-Architekturen revolutionieren Radar-, Kommunikations- und Navigationssysteme und erfordern dadurch anspruchsvollere und praxisrelevante Testmethoden. Um diesem Bedarf gerecht zu werden, entwickelt Emerson gemeinsam mit der Vrije Universiteit Brussel (VUB) innovative Ansätze zur Breitbandcharakterisierung von HF- und Mikrowellenkomponenten und -subsystemen, die in AESA-Systemen verwendet werden.

Im Rahmen dieser Kooperation stellt Emerson der VUB NI PXI-Testhardware und NI VST-Instrumente (Vektorsignal-Transceiver) zur Verfügung. Diese Tools ermöglichen es Anwendern, mehrere Kanäle mit hochauflösenden Signalen zu generieren und zu analysieren und erleichtern Forschern so die Validierung des Komponentenverhaltens unter realistischen Breitbandbedingungen.

„Unsere Zusammenarbeit mit der Vrije Universiteit Brussel unterstreicht Emersons Engagement für die kontinuierliche Verbesserung und Weiterentwicklung von HF- und Mikrowellen-Testmethoden“, so René Nuessgen, Senior Director für Forschung und Entwicklung bei Emerson. „Durch die Integration unserer fortschrittlichen Test- und Messtechnologien mit dem Know-how der VUB beschleunigen wir die Entwicklung robuster und skalierbarer Ansätze, die den Einsatz von AESA-Systemen in hochzuverlässigen Anwendungen vorantreiben werden.“

Die Zusammenarbeit umfasst außerdem die Ausbildung von Doktoranden, gemeinsame Publikationen und einen verstärkten Austausch zwischen Industrie und Wissenschaft. Mit Fokus auf fortschrittliche Technologieanwendungen wird die Partnerschaft die interne Wissensentwicklung bei Emerson fördern und einen Beitrag für die gesamte Ingenieursgemeinschaft leisten.

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Nuessgen und Professor Dries Peumans vom Institut für Elektrotechnik der VUB unterzeichneten die Vereinbarung im Rahmen einer offiziellen Zeremonie auf der Europäischen Mikrowellenwoche.

Professor Peumans erklärte: „Diese Zusammenarbeit mit Emerson bietet eine hervorragende Gelegenheit, unsere Forschung zur Breitbandcharakterisierung und Modellierung von Hochfrequenzkomponenten und aktiven Antennensystemen voranzutreiben. Dank des Zugangs zu Emersons fortschrittlicher Messinfrastruktur und Expertise können unsere Forscher neue Wege zur Messung und zum Verständnis komplexer Systeme beschreiten. Wir freuen uns auf die praktischen Innovationen, die aus diesem Programm hervorgehen werden, insbesondere jene, die die Zukunft der drahtlosen Kommunikation und Sensorik prägen könnten.“